Eternitplatten sind in vielen älteren Gebäuden bis heute verbaut – auf Dächern, an Fassaden, in Garagen oder an Gartenhäusern. Was viele nicht wissen: Eternit wurde jahrzehntelang mit Asbest hergestellt. Solange das Material unbeschädigt ist, scheint die Gefahr gering. Doch bei Sanierungen, Reparaturen oder durch Alterung können gesundheitsgefährliche Asbestfasern freigesetzt werden.
Dass Asbest gesundheitsschädlich ist, ist wissenschaftlich eindeutig belegt. Unter anderem warnt das Umweltbundesamt (UBA) ausdrücklich vor dem Umgang mit asbesthaltigen Baustoffen. Wir von empowerDX helfen dir dabei, Asbest in Eternit sicher zu erkennen – mit verständlichen Informationen und professionellen Testkits für eine Laboranalyse.
Was ist Eternit überhaupt?
Eternit ist ein sogenannter Faserzement, der ab Anfang des 20. Jahrhunderts im Bauwesen eingesetzt wurde. Der Markenname „Eternit“ leitet sich vom lateinischen „aeternus“ (ewig) ab – ein Hinweis auf die extreme Haltbarkeit des Materials.
Bis in die frühen 1990er-Jahre enthielten Eternitprodukte in Deutschland fast immer Asbest. Laut Gebäudeschadstoffe.org wurden Asbestfasern beigemischt, um den Zement:
- mechanisch stabiler zu machen
- reißfester und bruchsicherer zu gestalten
- hitzebeständig und langlebig zu machen
Genau diese positiven Eigenschaften im Bauwesen sind der Grund, warum Eternit heute als Problemstoff gilt.
Wo wurde asbesthaltiger Eternit verbaut?
Asbesthaltiger Eternit wurde über Jahrzehnte hinweg millionenfach eingesetzt. Besonders häufig findest du ihn an:
- Dächern (Wellplatten, Dachplatten)
- Fassadenverkleidungen
- Garagen- und Carportdächern
- Balkonverkleidungen
- Gartenhäusern und Schuppen
- Industrie- und Landwirtschaftsbauten
Laut dem Bayerischem Landesamt für Umwelt besteht bei Gebäuden mit Baujahr vor 1993 ein begründeter Asbestverdacht.
Wann ist Eternit asbesthaltig?
Optisch lässt sich asbesthaltiger Eternit kaum sicher erkennen. Es gibt jedoch typische Hinweise, die laut Fachstellen auf Asbest hindeuten können:
- Baujahr vor 1993
- graue bis graubraune Faserzementplatten
- Wellplatten mit rauer, poröser Oberfläche
- brüchige Kanten oder faserige Bruchstellen
Wichtig: Auch Fachleute können Asbest nicht sicher mit bloßem Auge erkennen. Sicherheit bringt nur eine Laboranalyse.
Warum ist Asbest in Eternit so gefährlich?
Asbest ist gefährlich, weil seine Fasern extrem klein, langlebig und lungengängig sind. Werden sie eingeatmet, können sie sich dauerhaft im Körper festsetzen.
Besonders riskant ist Eternit bei:
- Bohren, Sägen oder Schleifen
- Zerschlagen oder Abbrechen
- starker Verwitterung
- unsachgemäßer Demontage
Die gesundheitlichen Folgen von Asbest treten oft erst nach Jahrzehnten auf und sind nicht heilbar:
- Asbestose (Vernarbung des Lungengewebes)
- Lungenkrebs
- Mesotheliom (Brust- oder Bauchfellkrebs)
Da Asbestfasern unsichtbar und geruchlos sind, bleibt die Belastung meist unbemerkt.
Darf ich Eternit selbst entfernen?
Nein – nicht ohne vorherige Analyse.
Der Umgang mit asbesthaltigem Eternit ist in Deutschland streng geregelt. Die TRGS 519 schreibt vor, dass Abbruch- und Sanierungsarbeiten nur von Fachbetrieben mit entsprechender Sachkunde durchgeführt werden dürfen.
- Eigenmächtiges Entfernen ist verboten
- Gesundheitsgefährdung für dich und andere
- mögliche Bußgelder und Haftungsrisiken
Wie finde ich heraus, ob mein Eternit Asbest enthält?
Die einzige zuverlässige Methode ist eine Laboruntersuchung. Genau dafür haben wir bei empowerDX ein einfaches Testsystem entwickelt.
Mit dem Asbest-Testkit von empowerDX kannst du selbst eine kleine Materialprobe entnehmen und in einem zertifizierten Fachlabor analysieren lassen.
Du erhältst:
- ein vollständiges Probenahme-Set
- eine verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung
- eine Analyse nach anerkannten Laborstandards
- einen schriftlichen Ergebnisbericht
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Warum eine Analyse vor Sanierungen unverzichtbar ist
Viele Hausbesitzer:innen unterschätzen die Gefahr alter Eternitplatten. Es wird ausdrücklich davor gewarnt, Sanierungsarbeiten ohne vorherige Prüfung durchzuführen.
Eine Analyse gibt dir:
- Rechtssicherheit bei Umbauten
- Schutz für Familie und Handwerker:innen
- Planungssicherheit bei Sanierungen
- Klarheit über fachgerechte Entsorgung
FAQ: Häufige Fragen zu Asbest in Eternit
❓ Ist jeder Eternit asbesthaltig?
💬 Nein. Eternitprodukte ab ca. 1993 gelten als asbestfrei. Bei älteren Platten ist ein Test dringend empfohlen.
❓ Kann ich Eternit reinigen oder streichen?
💬 Davon raten Fachstellen wie die BAuA ab, da dabei Fasern freigesetzt werden können.
❓ Wie lange dauert die Analyse?
💬 In der Regel 5–7 Werktage nach Probeneingang, Expressanalyse in 3 Werktagen.
❓ Was kostet das Testkit?
💬 Ca. 64,90 € inkl. Laboranalyse und Ergebnisbericht. Zum Testkit →
Fazit & Empfehlung
Eternit ist extrem langlebig – Asbest leider auch. Wenn dein Gebäude älter ist oder du Umbau- oder Sanierungsarbeiten planst, solltest du kein Risiko eingehen.
Nur eine Laboranalyse schafft Klarheit. Mit empowerDX erhältst du eine einfache, transparente und fachlich fundierte Lösung, um Asbest in Eternit sicher nachzuweisen.
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